Bedrohungen & Angriffsvektoren

Display-Name-Spoofing

Definition — das Wichtigste in Kürze

Beim Display-Name-Spoofing fälscht der Angreifer nur den Anzeigenamen («Maria Muster, CFO»), während die tatsächliche Absenderadresse eine beliebige Fremdadresse ist.

Warum das für Ihr Unternehmen relevant ist

Auf Mobilgeräten zeigen viele Mail-Apps standardmässig nur den Anzeigenamen — der Angriff funktioniert trotz perfektem DMARC, weil keine fremde Domain gefälscht wird.

Technische Funktionsweise

Der Display-Name ist Freitext im From:-Header (RFC 5322) und wird von keinem Authentifizierungsprotokoll geprüft. Gegenmassnahmen: BIMI als positives Echtheitssignal, Gateway-Regeln für VIP-Namen, Awareness.

So löst Sentrust die Komplexität für Sie

Genau hier zahlt BIMI ein: Ihr verifiziertes Logo erscheint nur bei authentifizierten Mails Ihrer Domain — der Namens-Trick verliert sein wichtigstes Täuschungsmittel.

Praxisfall: Der Angriff, der im ersten Quartal 3'214-mal ins Leere lief

Nach einem BEC-Vorfall bei einem Mandanten härteten wir die Domains einer Treuhandkanzlei in neun Wochen auf p=reject und aktivierten Lookalike-Monitoring. Die DMARC-Reports des Folgequartals dokumentierten 3'214 Zustellversuche mit gefälschtem Absender — jeder einzelne abgewiesen, bevor ein Postfach ihn je sah. Der hier beschriebene Angriffsvektor ist kein theoretisches Risiko: Er wird täglich versucht. Der Unterschied ist, ob Ihre Domain ihn zulässt.

Modellfall: anonymisiertes, typisches Projektszenario. Ihre konkrete Ausgangslage erheben wir im kostenlosen Audit.

Verwandte Begriffe

Quellen & weiterführende Standards

Fachlich geprüft durch Sentrust Engineering — das Team, das DMARC-, Zertifikats- und BIMI-Projekte für Schweizer Unternehmen umsetzt. Letzte Prüfung: Juli 2026. Methodik & Prüfprozess: Über uns. Fehler gefunden? Melden Sie ihn uns.

Wie steht Ihre Domain zu diesem Thema da?

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